Springfield MO – Red Oak 2

Samstag, 5. Mai 2012 – 11. Reisetag

Springfield, Mo

Das Frühstück im kleinen Office im Best Western Rail Haven ist besser als erwartet. Der Kaffee ist gut und wir decken uns gar noch mit Früchten ein. Dann geht es auf die Fahrt ins Stadtzentrum. Wir sind enttäuscht. Ein Roundabout mit einer Skulptur und einem Brunnen, umgeben von nicht unbedingt schönen Gebäuden.

Beim Verlassen der Stadt passieren wir eine frühere Garage; heute der College Street Body Shop, mit einer etwas eigenen Werbung. Im Rock Fountain Court gibt es zwar keinen Brunnen mehr, aber die in einem Halbkreis angeordneten ehemaligen mit Steinplatten belegten Touristen-Cabins aus dem Jahre 1945 sind eine gut unterhaltene Wohnsiedlung. Vorbei an einem als Tankstelle dekorierten Wohnhaus und an einer Rex Smith Tankstelle, die man offensichtlich einfach so zerfallen lässt.

  • Mit „Welcome to the Birthplace of Route 66“ begrüsst Springfield MO die Gäste zum „Official 2016 Festival“ vom 12.-14. August, „celebrating 90 Years of the Mother Road“. Für dem umfangreichen Download braucht es etwas Geduld.
  • Interessanter Bericht von Ron Warnick in „Route 66 News“ vom 15. August 2016 über eine Rekordzuschauerzahl am Festival.
  • Ron Warnick macht am 11. August 2016 in „Route 66 News“ auf die „GetYour Kicks Webseite“ aufmerksam mit seinem interessanten Kommentar: Es ist etwas verwirrend zu sehen, wie viele detailliert beschriebene Standorte nicht mehr bestehen. Nach seiner Zählung existieren nur noch 15 Standorte.

Fantastic Caverns

Die Fantastic Cavern loben sich, die einzige Höhle in Nordamerika zu sein, die man mit einem Fahrzeug durchfahren kann. Auf einer einstündigen Fahrt werden diese Höhlen vorgeführt. Sie halten, was sie den Besuchern verprechen. Allerdings ist fotografieren aus der Hand auf der Fahrt von einem rumpelnden Anhänger aus ein fast unmögliches Unterfangen. Aber die wollen den Besuchern ja auch ihre eigenen Aufnahmen verkaufen, was wir nicht wollten.

Paris Springs

Man kann sie nicht übersehen: Gary‘s Gay Parita Sinclair Station. An der im Stil der Zeit um 1930 neu gebauten Tankstelle herrscht reger Betrieb. Eine Gruppe Amerikaner mit Vintage Cars so heissen sie richtig, wir nennen sie Oldtimer – besucht Garry und jeder will sein Fahrzeug vor der Garage in bester Position fotografieren. Sogar Leitern haben sie zu diesem Zweck angeschleppt.

Gary Turner verstarb am 22. Januar 2015. Im April 2016 öffnete sein Tochter den Betrieb wieder, um ihn im Sinne ihres Vaters weiterzuführen. – Die German Route 66 Association hat aus dem 1. Europäische Route 66 Festival einen Beitrag zum Erhalt dieses schönen Werks überwiesen.

Barbara Turner Barnes hat auf Facebook ihre Nachricht zur Veröffentlichung freigegeben, dass sie mit George seit einem Jahr auf Dads Station sind. Sie danken allen für die Unterstützung und freuen sich, den Besuchern zu zeigen, was sie in dieser Zeit alles gemacht haben. Auf den 6. Mai 2017 laden sie ein zu einer grossen Autoshow. Wir wünschen den beiden viele eitere erfolgreiche Jahre und zahlreiche begeisterte Besucher (2017-04-03)

Halltown, Spencer

Wir fahren durch Halltown, Spencer, Heatonville, Phelps und Orte, in denen wir Verschiedenes beobachten. So sehen wir, dass die Historic Route 66 unterhalten wird, was man allerdings nicht von allen Gebäuden sagen kann.

Halltown: „Whitehall Mercantile“ (Bild 4): Wie Ron Warnick in „Route 66 News vom 9.November 2016 mitteilt, wird dieses  Antiquitätengeschäft – in den letzten 30 Jahren für viele Route 66-Reisenden ein „Must Stop“ – aus Altersgründen geschlossen bleiben.

phelps2016Phelps, Route 66 Schoolhouse: (Bild 12) Das im Jahre 1888 erbaute Ein-Zimmer-Schulhaus steht auf dem Old Hwy 66, ca. 4 Meilen westlich der Kreuzung mit Hwy 39, Mo. Seit einigen Jahren ist eine Gruppe Freiwilliger dabei, das Gebäude zu restaurieren. Wie ich aus Amerika erfahren habe, ist das Äussere fast fertig. Ein gelungenes Werk, herzliche Gratulation!  http:/helpsschoolonroute66.org zeigt den Fortschritt und den Weg für Spenden, die benötigt werden, um die Arbeiten im kommenden Jahr abschliessen zu können. (29.12.1016)

Red Oak 2

Wieder einmal weichen wir – wenn auch nur einige wenige Meilen – von der ’66 ab, denn das von Lowell Davis geschaffene „Red Oak 2“ ist unbedingt ein Besuch wert. Von dem etwa 30 Meilen  entfernten aussterbendem Dorf Red Oak, wo er seine Jugendjahre verbrachte, hat der Künstler eine ganze Anzahl nostalgischer Häuser in diese Gegend verpflanzt und mit allerlei weiteren Häusern und antiken Gegenständen ergänzt. Die Dorfkirche scheint sogar heute ein begehrter Ort für Hochzeiten zu sein. Ein „amerikanisches Ballenberg“, aber bewohnt.

The Story of Red Oak II, told by Lowell Davis.