Planung und Vorbereitung

Die doch eher ausgefallene Idee, die Route 66 zu entdecken entstand 2010 mit dem Ziel, gut vorbereitet auf Entdeckungsreise zu gehen und das Ergebnis in einer Fotodokumentation festzuhalten. Viele begeisterte USA- und Route 66-Reisende haben ihre Erfahrungen ins Web gestellt. Das Studium dieser Berichte hat mich mächtig motiviert.

Guide for Route 66 travelers

Reiseführer Route 66

Ende Mai 2010 wurde ich Mitglied der National Historic Route 66 Federation und erwarb zuerst den EZ66 Guide for Travelers, mit Routenbeschrieb, den Dining & Lodging Guide und das Route 66 Adventure Handbook. Dazu kamen noch die Route 66 Federation News, die vierteljährliche Publikation, die mich laufend an die Planung der grossen Reise erinnern sollte.

Später erwarb ich mir das Outdoor Handbuch von Conrad Stein, USA Historic Route 66, das mit Meilenangaben eine recht gute Routenplanung ermöglicht. Ich abonnierte die viermal jährlich erscheinende Publikation „Route 66“. Wertvolle Ideen konnte ich auch der allerersten Ausgabe des RoadSide Magazine entnehmen, das der Route 66 gewidmet ist.

Roadmap I TitelIch habe mich schliesslich entschlossen, die Route auf Google Maps mit eigenen Karten zu planen und in einer eigenen „Roadmap“ zu dokumentieren.

An einem Aviation-Spotter-Wochenende in London lernte ich Roland Frei kennen, den Inhaber von Burgturm Reisen in Seengen. Er organisiert Motorradreisen in die USA und sandte mir den „Vista-Point Route 66 Guide“ als Information. Wir haben später den Flug und den Mietwagen bei ihm gebucht

Ein Buch von Jens Wiegand „Route 66“, „Neue Wege auf altem Asphalt“ war ebenfalls hilfreich mit interessanten Ergänzungen zu Orten, Personen, Wirtschaft und Politik. Es rundete die Vorbereitungen ab. Unsere Nachbarin schenkt uns ein Fotobuch zur Route 66, das weitere wertvolle Hinweise gibt. Ich las die Economic Impact Study zur Route 66, die im amerikanischen Parlament zur Unterstützung dieser traditionsreichen Strasse verfasst wurde.

Ich beabsichtige nicht, die Tagesetappen im Voraus genau festzulegen. Wichtig scheint mir, den Weg zu kennen, den man wählen will. In verschiedenen Städten gibt es verschiedene Routen, die im Laufe der Zeit gebaut wurden. Es wäre schade, wenn man auf der Fahrt unnötig Zeit aufwenden müsste, um über den einzuschlagenden Weg nachzudenken. Wir werden unterwegs zweifellos viel Zeit für Unvorhergesehenes brauchen und uns zudem sicher noch unzählige Male verfahren. Es ist aber auch gut, im Voraus zu wissen, welche Gegenden, Orte und Sehenswürdigkeiten man sich genauer ansehen sollte. Irgendwo  in einem Reisebericht habe ich gelesen, „das Gefängnis haben wir nicht gesehen, wahrscheinlich lag es nicht am Weg“…

Chicago allein ist schon eine Reise wert, da sich diese Stadt seit unserem letzten Besuch gewaltig weiter entwickelt hat. Viele beeidruckende Skulpturen und neue interessante architektonische Ideen prägen „the windy city“.

Auf unserer Tour haben wir noch einige Abstecher vorgesehen. So interessieren uns der Canyon de Chelly und der Antelope Canyon. Natürlich wollen wir nochmals in den Grand Canyon und nach Las Vegas. Zum Abschluss soll es nach San Francisco gehen.

Mittlerweile bin ich zu einem „Route 66 Roadie“ geworden, zu einem „Fan of the Mother Road“ geworden.

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