Oklahoma: Windenergie im Gegenwind

Auf der Fahrt durch Oklahoma begegnen wir vielen Windkraftanlagen. Dieser Bundesstaat ist denn auch der viert-grösste Produzent von Windenergie in den USA.

Joe Wertz in NPR illustriert mit einem Bild mit einer mit einem Windrad angetriebenen Wasserpumpe und zwei Windkraftanlagen im Hintergrund.

Wie Wertz erklärt, stellt sich neuen Anlagen eine harte Opposition von einem Paar unwahrscheinlichen Paar von Verbündeten entgegen: Umweltschützer und Öl-Interessen. Die Umweltschützer und die Öl-Interessenten.

Ein Rancher meint, dass er auf seinem Land frei ist, was er tut und er will es für zwei Windparkprojekte vermieten. Die Gegner sagen, dass ein Windpark die Prärie und das Ökosystemen zersplittere. Auch wenn er Meilen entfernt ist, zerstöre er  die Lebensräume der Vögel, der Waldhühner und anderen gefährdeten Tierarten.

Stammesbewohner, die eigenes Land besitzen, befürchten, dass Überbleibsel ihrer Kultur zerstört werden können und oberirdische Windkraftanlagen das Bohren blockieren, um Öl und Gas aus dem Boden pumpen zu können.

Im Moment haben die Behörden eine Diskussion begonnen, ob Oklahoma strengere Regeln für Windprojekte haben sollte. Es wird gar gesagt, dass Öl- und Gasstaaten der Regulierung der Windindustrie widerstanden haben, weil idealerweise Raum für eine Turbine und eine Ölquelle gefunden wird. Oklahoma ist nicht der einzige Staat, der versucht, eine wirtschaftlich lebenswichtige Öl- und Gasindustrie mit einer vielversprechenden Windindustrie auszugleichen.

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