Monterrey – San Francisco (1)

Mittwoch, 27. Juni 2012 – 64. Reisetag

Gemäss unserer Roadmap sollten wir heute in San Francisco sein, da wir morgen unser Auto zurückgeben müssen. Wir fahren der Küstenstrasse entlang, bis uns unser Garmin auf einen anderen Highway durch viele Kurven über die Berge auf eine andere Strecke führt. So erreichen wir die Stadt wohl auf dem kürzesten Weg.

San Francisco

Wir fahren durch viele Stadtteile, in denen wegen Erdbebengefahr nur zweistöckig gebaut werden darf. Beeindruckend sind die elektrischen Leitungen, die oft oberirdisch mit den Häusern verbunden sind.

Golden Gate Bridge

Wir nähern uns der Brücke und beschliessen, auf dieser Seite nach den besten Fotostandorten zu suchen, da das Wetter recht gut ist und keine Wolken die Sicht trüben. Wir beginnen bei der Festung auf dem Hügel, wo es offenbar auch den berittenen Polizisten bei ihrem verkehrsbehindern Ausflug gefällt.

Danach fahren wir hinunter zum Park und zum Wasser, um auch von dort einige Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen. Der Blick auf diese Brücke ist wohl ein weiterer Höhepunkt. Obwohl wir schon einmal dort waren, sind wir erneut fasziniert. Auf der Brücke überqueren wir die Bay.

Sausalito

Dann verlassen wir die Stadt bereits wieder und überqueren die Brücke. Auf der anderen Seite der Bucht befindet sich Sausalito, das fast vollständig überbaut ist. Das Städtchen hat nicht mehr den Charme, den es vor vielen Jahren noch ausgestrahlt hat. So kehren wir recht bald wieder in die Gross-Stadt zurück. Noch einmal über die Golden Gate Bridge.

Impressionen auf dem Weg in die Stadt

Im Feierabendverkehr geht es auf einen nicht enden wollenden Weg durch die verstopften Strassen ins „Downtown“. Wir passieren die 48 stöckige, 260 m hohe „Transamerica Pyramid“ (Bild 7), die 1972 eröffnet wurde und eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Sie wird voraussichtlich noch bis 2018 das höchste Gebäude der Stadt bleiben, ist aber nicht öffentlich zugänglich. Wir verzichten darauf, noch die Lombard Strasse hinunterfahren. Das haben wir bei unserem letzten Besuch mehrmals getan. Ein absolutes „Must“!

Das Hyatt Regency Hotel

Wir haben heute keine Freude mit unserem Garmin. Wir kurven längere Zeit beinahe verzweifelnd im Quartier herum, ohne zu merken, dass wir mehrmals am Hotel vorbeifahren, bis wir entdecken, dass die Einfahrt über eine kleine Seitenstrasse erfolgt. Für die letzten Nächte auf unserer langen Reise haben wir uns ein etwas besonderes Hotel ausgesucht, das wir von einem früheren Besuch kennen. Sensationell ist das Atrium. Wir erhalten ein Zimmer im 15. Stock mit Sicht auf die Bay. Das Hotel war früher berühmt für sein Drehrestaurant, von dem man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt, die Bucht, die Bay Bridge und die Häuserschlucht der Market Street hat. Also machen wir uns auf die Suche. Mit unserer Zimmerkarte erhalten wir auch Zugang zum 17. und obersten Stockwerk. Das Restaurant aber dreht sich nicht mehr. Es ist für die Gäste des „Regency Clubs“ in den obersten Stockwerken reserviert. Im Moment sind „happy hours“ und es wird eine Vielzahl von Häppchen, Käse, Fleisch und gutem Wein angeboten. Wir wissen nicht genau, ob wir zu diesem erlauchten Kreis gehören, tragen uns ein und geniessen ein Essen mit gutem Ausblick. Die spätere Rückfrage beim Concierge ergibt, dass wir für diesen Service nochmals 75$ zahlen müssten. Zu viel für uns für diese Häppchen.  Das Hotel befindet sich im Embarcadero. Die Häuser dort sind offenbar in den letzten Jahren fast alle renoviert oder neu aufgebaut wurde. In etwa 20 Minuten kann man zur Fisherman’s Wharf spazieren. Wir geniessen die Stimmung mit einem wunderbaren Abendspaziergang.

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