Cuba, Mo

Freitag, 3. Mai 2012, 9. Reisetag (2. Teil)

Es ist erst 16.05 h, als wir in Cuba eintreffen und im Wagon Wheel Motel einchecken. Es ist eines der ältesten und traditionsreichsten Motels an der Route 66. Das Motel – seit 1938 durchgehend in Betrieb – besteht aus neun Häuschen, die alle sehr schön renoviert und modern eingerichtet sind. Allein schon die Reception ist ein kleines Bijoux. Wir wählen ein Häuschen mit einem Jacuzzi.

Wir fahren aber gleich in die Stadt hinein und wundern uns über den heftigen Verkehr, der von der Interstate her kommt und die Kreuzung mit der ’66 völlig überlastet. Wir erfahren später, dass auf dem Highway etwa passiert ist und verstehen nun die oft gesehene Tafel  „Incident Route“. Die Bakery hat bereits geschlossen. Ein Mädchen in biblischer Tracht öffnet und erklärt uns, dass um 16.30 h geschlossen werde. Sie sind am Aufräumen. In biblischer Tradition öffnen sie für uns aber noch einmal und wir können uns mit gutem Brot, Käse, Joghurts, Milch und Keksen eindecken.

Eine Gruppe aus Chicago mit Harleys und BMW-Motorrädern, die auf einer verlängerten Wochenende-Tour sind, belegen die Häuschen um uns herum. Wir kommen ins Gespräch und sie offerieren uns sogar noch ein Bier. Wir können uns leider nicht zum Nachtessen im daneben liegenden rustikalen Missouri Hick Bar-B-Q anschliessen, da wir recht grosszügig eingekauft haben. Wir dinieren vor dem Häuschen und geniessen die herrliche Abendstimmung.

Freitag, 4. Mai 2012 – 10. Reisetag

Cuba wird offiziell auch „Route 66 Mural City“ genannt. Viele Häuser sind mit grossen Murals bemalen. Teilweise finden wir die Wandmalereien auch im Innern der Geschäfte, so wie in unserer Bäckerei. Viele Motive beziehen sich auf die Sezessionskriege oder reflektieren das lokale Gewerbe.

Nun geht es aber wieder weiter auf der Route 66 nach Springfield, MO.