Pontiac

Montag, 30. April 2012 – 6. Reisetag

In Pontiac haben wir uns für das „Three Roses Bed & Breakfast entschieden“, gemäss EZ66 ein „must stop“. „Where the breakfast is an event.“ Das von Sharon Hanson geführte Haus ist ganz speziell. Spätestens am Vortag muss man Sharon melden, was zum Frühstück gewünscht wird, damit sie entsprechend einkaufen kann. Sie offeriert guten Tee und Kaffee, eine grosse Omelette, frische Früchte und Granola, homemade mit mindestens vier verschiedenen Sachen. Das Haus ist wie ein Museum sehr gepflegt eingerichtet. Ein Harley-Fahrer aus Oklahoma-City logiert noch im Haus. Er besucht seinen kranken Bruder in Pontiac. Wir fühlen uns richtig wohl und gut aufgehoben und machen uns nach einem interessanten Gespräch mit 1 ½ Stunden Verspätung auf den Weg.

Wie der aktuellen Webseite mit grossem Bedauern zu entnehmen ist, steht Three roses“ wegen Krankheit der Besitzerin zum Verkauf.

Unsere besten Wünsche zur baldigen und vollständigen Genesung begleiten Sharon.

Dein Haus, der Aufenthalt bei Dir und Deine Betreuung bleiben unvergesslich.

Wir folgen den roten Fuss-Spuren auf dem Trottoir, die zu Route 66 Interessen führen. Vor allem zu den zahlreichen Murals an der Main Street und zu lustigen Werbeslogans.

Die Stadt macht sehr viel für die Route 66. Es erstaunt deshalb auch nicht, dass sie alljährlich mehr Besucher anziehen konnten. Weise Entscheidungen, die wohl im Rathaus gefällt wurden, wo auch die Statue von Abraham Lincoln steht.

Das grösste Route 66 Murall der Welt befindet sich an der Rückseite des Militärmuseums und des alten Gefängnisses, in dem sich auch das kleine aber feine und interessante Illinois Route 66 Hall of Fame and Museum.befindet. Das Museum wurde von RoadsideAmerica.com ausgezeichnet. Im Hof steht Bob  Waldmire’s „School Bus Road Yacht“. Sein VW Hippie steht ebenfalls im Museum. Robert „Bob“ Waldmire (1945-2009) war Künstler und Kartograph und hat viel zum Erhalt der Roue 66 beigetragen. Die von seinem Bruder geführte Website bobwaldmire.com ist noch immer aktiv.

The best thing that ever happened to Route 66 was that it died.

Auch wenn man kein Pontiac-Fan ist, muss man es beuchen, das Pontiac-Oakland Museum. Es ist ganz den Fahrzeugen der Marke Pontiac gewidmet, mit einer stattlichen Anzahl interessanter Fahrzeuge.

Dann fahren wir im Regen und versuchen, Pontiac zu verlassen, was gar nicht so einfach ist, weil es in der Stadt verschiedene Varianten der Route 66 gibt und die Beschriftung für einmal nicht so ganz klar ist.